Fallsupervision

Was bedeutet das konkret?

In der Fallsupervision haben Mitarbeitende die Möglichkeit, ihre beruflichen Themen in einem geschützen Rahmen zu bearbeiten. Im Mittelpunkt stehen hier die Mitarbeitenden und ihre Arbeit mit den Patienten und Angehörigen. Die Fallsupervision unterscheidet sich zur sogenannten Fallbesprechung, bei der fachliche Fragen, z.B. die pflegerische oder medizinische Versorgung im Mittelpunkt stehen. In der Fallsupervision geht es die Reflexion komplexer Situationen: Wie gehe ich damit um oder was hätte eine andere Perspektive für Auswirkungen – das alles immer, mit dem Ziel, sich selbst besser zu verstehen und für sich Lösungenswege zu entwicklen. Davon profitieren in der Supervision auch die anderen Teilnehmer:innen – das Lernen voneinander spielt eine entscheidende Rolle. Das alles hat positve Auswirkungen auf die Zusammenarbeit und das kollegiale Miteinander. Fallsupervision unterstützt insgesamt die eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung, sie verbessert die Arbeitsqualität und entlastet spürbar und leistet somit einen wichtigen Betrag zur Resilienz und Gesundheitsförderung.

Häufige Themen:

  • Beziehungsgestaltung – Umgang mit Nähe und Distanz
  • belastende Situationen verarbeiten – Umgang mit Hilflosigkeit und Ohnmacht
  • Erwartungen und Vorwürfe – Umgang mit herausfordernden Patienten und Angehörigen
  • Unterschiedliche Positionen zwischen den Berufsgruppen
  • eigene Muster erkennen – hilfreiche Lösungen entwickeln

Haben Sie Interesse?

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